Fahrradweg Falkenstein Oelsnitz

Mein Arbeitsweg....

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Fakten:
  • Länge: 22 km, man kann weiterfahren bis Plauen, habe ich aber noch nie gemacht, nehme es mir aber vor
  • Höhenmeter aufwärts: 139 m (lt. runtastic)
  • Höhenmeter abwärts: 270 m (lt. runtastic)
  • Oberfläche: bis auf ganz wenige Ausnahmen asphaltiert
  • Gaststätten: 
    • Ein Imbiss in Oelsnitz, geöffnet Montag bis Freitag, 
    • mehrere Rastmöglichkeiten als Selbstversorger
Wissenswertes über die Vergangenheit bei Wikipedia


Beschreibung:

Dieser Radweg ist entgegen aller älteren Beschreibungen sehr gut ausgebaut und kann auch als Inlinerstrecke für den geübten Inliner sehr gut genutzt werden. Anfängern würde ich empfehlen, noch einmal das Bremsen zu üben.

Start ist in Dorfstadt, einem Ortsteil von Falkenstein etwa einen Kilometer vom Bahnhof Falkenstein entfernt. Warum der Bahndamm nicht bis zum Bahnhof ausgebaut wurde, weiß ich leider nicht.

Der Weg führt durch offenes Gelände zu dem alten Bahndamm hin, nach einer 180° Kurve und durch zwei Poller, die den Fahrradweg für die Autos absperren geht es direkt los.

Gefühlt geht es immer eben hin, ein Ausruhen oder gar rollen lassen ist nicht möglich.



Die Strecke geht größtenteils durch beidseitig dicht bewachsenen Wald, was eine hervorragende Stille garantiert, aber speziell auf den ersten 16 Kilometern kaum eine Aussicht auf das Vogtland ermöglicht.

Dafür ist ein Ausflug in den Wald zum Pilze und Beeren sammeln oft möglich. Der Weg macht auf mich immer einen gepflegten Eindruck.

Fast alle Brücken sind weggerissen worden, dadurch gibt es bei den wenigen Straßenüberfahrten diese seltsamen Ab- & Auffahrten, die mit Pollern
gesichert sind.  Das Bild täuscht, es geht hier relativ steil zu.

Dazu kommt, dass durch dem dichten Baumbewuchs und die Hucken links und rechts man fast nicht sieht, ob etwas kommt.Also wirklich an diesen Stelle Vorsicht!!!!

Diese Hucken sind auch der Grund, warum ich Inlinfahrern empfehle, das Bremsen zu üben. Durch die sehr schattige Lage im Wald trocknet der Weg nur schlecht, auf feuchtem Untergrund stürzt man da wirklich schnell.


Rennradfahrer und Inlinerfahrer müssen auf der offiziellen Strecke bleiben, Mountainbiker können eine Abkürzung nehmen. Bei dieser Abkürzung ist aber zu beachten, das man speziell die letzten 500 Meter über Schotter der alten Bahnstrecke fährt, das ist wirklich unangenehm und kann für das Bike nicht gut sein. Auch kann ein kleiner Umweg in den Wald möglich sein, wenn ein umgestürzter Baum die Strecke versperrt. Dafür erspart man sich aber eine längere Bergab / Bergaufpassage. Ich habe es mehrfach getestet, zeitlich macht es keinen Unterschied.



Nach ungefähr 14 km kommt man nach Lottengrün, dem einzig wirklichen Dorf an der ganzen Strecke. Das ist auch das Stück, wo der Fahrradweg zusammen mit einer Straße verläuft. Allerdings ist diese wirklich kaum befahren. Rechts kommt dann ein kleiner aber feiner Spielplatz und ein hübsch ausgebauter Dorfteich lädt zum Verweilen ein. Sonst gibt es aber in Lottengrün nur die Stelle, wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht wünschen. Ein Laden oder ähnliches sucht man vergebens. Allerdings hat man endlich mal etwas Fernblick.



Nach Lottengrün wird die Gegend etwas offener, allerdings bleibt der Weg meistens geschützt zwischen den typischen Bahndammgewächsen. Es gibt mehrere Stellen, wo man über das Vogtland schauen kann. Mir ist bei den Fotos aufgefallen, dass es kaum noch eine Stelle gibt, die nicht verbaut ist. Überall stehen Strommasten, Windräder und andere notwendige Infastrukturbauten.

In Oelsnitz ist auch der einzige steile kurze Anstieg, ein Bauer braucht den alten Bahndamm wohl....Auf der anderen Seite wieder geht es wieder zu einer Straßenüberquerung, also Vorsicht! Sehen kann man von der Kuppe über Oelsnitz. In Oelsnitz kann man sehr gut essen, dazu muss der Radweg verlassen werden und einen kleiner Umweg in das Schloß in Angriff genommen werden.  Achtung, dass Schloß liegt auf einem Berg, es lohnt sich aber.

Einfacher geht es in einem Imbiss in Oelsnitz zu, es schmeckt aber auch gut. Allerdings hat er nur Werktags auf. Offiziell geht die Strecke links
an dem Imbiss entlang, rechts geht es mit dem Mountainbike allerdings auch. Der Fahrrad-weg verläßt zur Überquerung der B92 wieder den Bahndamm und geht kurz parallel zur Straße. Nach der Überquerung geht es nach zwei drei Kurven  ( immer an die Poller denken!!!) abwärts zur Talsperre Pirk.

Auf der rechten Seite kommt dann ein Industriegebiet, hier endet vorerst mein Bericht. Ich werde zeitnah schauen, wie die Fahrt nach Plauen möglich ist und dann hier darüber berichten.

Fahrt die Strecke auch, habt Spass und gebt mir ein Feedback.




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