Dienstag, 11. Juli 2017

11.07.2017 Vorfreude und Glück


Dieser Tage habe ich meine wesentliche Urlaubsplanung schon einmal in meiner Laufgruppe gepostet. Dies ist natürlich nur ein kleines bisschen Wahrheit, obwohl einen Großteil meine Frau erledigt, kümmere ich mich schon um mehr.

Unser Pubertier hatte sich die Reise anlässlich ihrer Konfirmation nach New York gewünscht und wir können es Ihr glücklicherweise ermöglichen.

Bevor es nun losgeht, stand noch ein weiteres Familien-Highlight an, der Großvater meiner Frau wurde 90 Jahre alt. Mich faszinierte, wie körperlich und geistig fit dieser Mann noch ist.

Aus diesem Grund sind wir nach Lauffen(Neckar) gefahren, unsere Sportsachen waren natürlich mit. Angereist sind wir die  Kilometer bereits am Samstag, da wir keine Staus hatten, konnten wir dann am späten Nachmittag noch in dem örtlichen Schwimmbad noch einen guten Kilometer schwimmen gehen.

Als es dann Abends abkühlte, startete ich zu meinem wöchentlichen Halbmarathon. Ich richtete mich auf eine ebene Strecke entlang des Neckars ein, hatte mich aber ziemlich getäuscht, zumal ich mir auch zweimal Bonuskilometer die Weinberge hinauf verdiente.

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Der große Anstieg war jedoch zum Glück am Anfang meiner Runde zwischen Kilometer 3 und vier.

Ich fand es wieder super, auf perfekt ausgebauten Wegen durch die Weinberge und die angrenzenden Städte zu laufen.

Obwohl es recht schnell finster wurde, benötigte ich meine Kopflampe eigentlich nicht. Einerseits schien der Mond relativ hell, zum sorgt die Industrie und die dortigen Kernkraftwerke für einen relativ hellen Himmel. So war der Weg immer zu erkennen.

Besser wäre es gewesen, ich hätte meine Kopflampe mehr genutzt. Kurz vor meinem Ziel merkte ich, dass ich in etwas Hartes lief, ich dachte zuerst, dass ich einen Kieselstein im Schuh habe. Wenige Schritte weiter spürte ich dann den Gegenstand an meiner Fußsohle, an laufen war nicht mehr zu denken.. Ich hielt also an, zog den Schuh aus und sah ... eigentlich nichts. Also alles wieder an, irgendwas störte.

So bin ich dann barfuß den letzten Kilometer zum Hotel gelaufen. Am nächsten Früh habe ich den Schuh noch einmal untersucht und war entsetzt, es sah wirklich aus, wie ein Kieselstein und war in Wirklichkeit eine gut 2 Zentimeter große Glasscherbe, die bis zu den Socken alles durchgeschnitten hat und nur meinen Fuß ganz gelassen hat.







Danke fürs lesen, kommentieren und +1 geben, bleibt gesund und allen auch eine erholsame Zeit.


1 Kommentar:

  1. wow! in der Tat, was für ein Glück im Unglück!!! Besser so, als anders

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