Dienstag, 25. Oktober 2016

24.10.2016 Graue Nebel wallen

So wie in dem schönen Volkslied von Franz Schubert war es heute bei uns. Die Sichtweite war heute äußerst gering, dazu kam die Dunkelheit und es regnete den ganzen Tag.

Das veranlasste mich, nicht meine  normale Hausrunde zu nutzen. Die beginnt mit einem Aufwärmen ca. 100 Meter bergauf quer über eine Wiese. Hätte ich dann jemals den Weg gefunden, wäre ich patschnass gewesen und das wollte ich nicht. Ebenso  hatte ich starke bedenken, dass ich mich im Wald bei dem Nebel verlaufe.

Also hörte ich auf die Stimme der Vernunft, die mich mahnte, Straßen zu nutzen und ich bastelte mir im Kopf eine "Herbstrunde" zusammen die ich ablief. Die nutzt streckenweise meine normale Runde, nutzt aber anstatt der Feld- und Waldwege öffentliche Straßen. So kam ich auf eine abgespeckte Variante von 10 km, die ich rund um mein Dorf lief.

Diese war sehr "reizvoll", weil auch da nur sehr selten Straßenlampen stehen und es keine Fußwege gibt. Wer schon einmal mit einer Kopflampe im Nebel gelaufen ist, kann sicherlich die Reize verstehen. Ich hatte wirklich stellenweise eine Sichtweite von 2 Metern. Bei dieser Runde konnte ich auch etwas meinen Nebel im Kopf lichten, wir bekamen gestern Post von der Uniklinik aus Heidelberg für unser Pubertier...

So war die Runde reiz- und nutzvoll. Etwas geärgert hat mich das Höhenprofil. Es ging die letzten 2,5 km nur bergab. Als ich zu Hause ankam, hat mich meine Frau gefragt, ob ich überhaupt laufen war....






Schaut Euch meinen runtastischen Nebellauf an!



Danke fürs lesen, kommentieren und +1 geben, bleibt gesund!

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