Dienstag, 9. Mai 2017

07.05.2017 Festwoche

Montag

An diesem wunderschönen Maifeiertag besuchten wir den Radlerfrühling im Muldental.

Mit dem Auto ging es an dem Tag von zu Hause aus bis nach Waldenburg. Dies ist ein Städtchen, welches historisch wichtig für Sachsen ist und so mancher Adel herstammt.  Wir besuchten als Erstes das Museum und besichtigten von außen das Schloss. Da ließen bekamen wir noch eine Beratung von der Verkehrswacht zusammen mit einen Flyer, der den kompletten Streckenplan beinhaltete. Wenn man diesen Flyer an verschieden Haltepunkten abstempeln lies, bestand die Chance auf diverse Preise.

 Da wir die Wege unmittelbar an der Mulde schon oft gefahren sind, haben wir uns für diesen Tag eine alternative Route ausgesucht.  Wir fuhren über kleine Verbindungsstraßen in das sehr beschauliche Örtchen Franken. Der dortige Denkmalhof hatte zur Besichtigung geladen, dazu hatte die Schaubäckerei sehr leckere Kuchen gebacken. Kurzum, die Chance auf eine Rast musste genutzt werden. Die Fans von Roster, Steaks und sonstigen herzhaften kamen im selben Maße auf Ihre Kosten.

 Nach der Rast ging es dann bei schönem Wetter über Schlagwitz weiter nach Wolkenburg. Dieses Teilstück fuhren wir direkt auf dem Muldendamm auf relativ engen und nicht ausgebauten Wegen. Allerdings ist dies auch nicht die offizielle Strecke des Muldentalradwegs. Da alle entgegenkommenden genauso entspannt wie wir unterwegs waren, haben alle ein wenig Platz gemacht. Kurz vor Wolkenburg befindet sich ein Wehr, da sind wir dann zurück auf den Radweg gekommen.


















Auf dem Radweg ging es dann durch den Ort hindurch, bis dann die Freiwillige Feuerwehr an einem Spielplatz den nächsten Versorgungspunkt aufgebaut hatte. Es war also Zeit zum Mittagessen geworden. Hier viel uns wieder auf, wie nett und gut gelaunt alle waren, ich glaube, dass sich alle über ein paar Sonnenstrahlen gefreut haben.

Auf ging es also zur nächsten Etappe, das gute Essen wollte bewegt werden. So strampelten wir meistens sehr nahe an der Mulde entlang von Wolkenburg aus Richtung Penig. Ab und an verließen wir auch das Muldental, dann wurde es meistens auf kurzen Anstiegen ganz schön steil.

Es ist jedoch durchaus eine Tour, die auch mit kleinen Kindern gefahren werden kann. Dieser Streckenabschnitt ist sehr gut ausgebaut, wir haben da ganz gut Kilometer erfahren. In Penig ließen wir uns vom Essen (noch) nicht verleiten und fuhren weiter. Ich fand es verblüffend, wie viele Angler sich um die Fische der Zwickauer Mulde kümmern. So fuhren wir weiter bis Amerika.

In diesem Ortsteil von Penig steht leider ein Unternehmen im Muldental, meine Frau wollte nicht noch einmal eine Steigung erklimmen.

Also wendeten wir hier und fuhren zurück bis Penig. Am dortigen Marktplatz fuhr der Bus mit Fahrradanhänger wieder das Muldental hinauf und sammelte erschöpfte Radler ein.


Mir persönlich war die Strecke etwas zu wenig und zu leicht, deshalb fuhr ich dann von Waldenburg aus mit dem Fahrrad nach Hause. Ich kam so auf insgesamt 53 Kilometer, Zeiten sind bei diesem beschaulichen Tag nicht erfassbar.


Ich fand, es war eine super organisierter, interessanter Tag, der uns immer zeigte, wie schön die  Heimat ist und es sich lohnt, diese zu bewahren.

Nicht alle Bilder über diesen Montag sind von mir, danke +immer bergauf .

Dienstag


Aus diversen Krankheitsgründen waren wir bei der Volleyballrunde nur vier Spieler. So spielten wir zwei gegen zwei, das war mega anstrengend, hat aber trotzdem viel Spaß gemacht.

Mittwoch

Laut Wetterbericht ist das der einzige schöne Tag der Woche. Also habe ich mich entschlossen, mit dem Rad auf Arbeit zu fahren. Früh war es mit 3° Celsius noch recht frisch, Nachmittag war es ein schönes fahren. Schmunzeln musste ich bei einem Schild in dem Dorf, welches ich in dem einzigen Dorf entlang meiner Strecke entdeckt habe.


Meine Runtastic-Aktivität

Donnerstag

Früh trainierte ich wie immer Schwimmen, ich absolvierte 1 unspektakulären Kilometer in 223 Minuten.

Bei meinem abendlichen Besuch im Fitnessstudio habe ich vor meinem Intervalltraining noch ein Krafttraining  absolviert. Das hätte ich mal lieber nicht tun sollen. Gestartet bin ich die Intervalle mit langsamen 11,5 km/h, den schnellen Intervall von einem Kilometer absolvierte ich mit 13,5 km/h. Das habe ich dieses Mal nur eine halbe Stunde durchgehalten, dann musste ich sowohl Tempo wie auch Intervalllänge reduzieren. Ich habe aber insgesamt 10 km/h durchgehalten, was mich wirklich gefreut hat.

Langes Festwochenende

Nach all den Sorgen, die meine Frau und ich in den letzten 1,5 Jahren mit unserem Pubertier hatten, stand nun ein ganz besonderer Meilenstein an, ihre Konfirmation. Deshalb hatten wir ab Freitag ein volles Haus mit Besuch unserer Verwandtschaft. Das machte das Training und den Kopf freilaufen bis auf eine kleine Ausnahme am Sonntag früh unmöglich. 

 Natürlich möchte ich Euch meine Prinzessin nicht vorenthalten, ebenso wie meinen Lauf im Morgengrauen, der von vielen trüben Gedanken an die Vergangenheit aber auch mit vielen hoffnungsfrohen Gedanken an die letzte Zeit und die Zukunft geprägt war.










Habt eine schöne, verletzungsfreie Woche! Danke fürs lesen, kommentieren und +1 geben.

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