Montag, 1. Mai 2017

30.04.2017 Bürgermeisters FakeNews

Montag

Jeder hat glücklicherweise seine Vorlieben beim Laufen. Manche mögen den Morgenlauf auf nüchternen Magen, verschiedene Temperaturen sind immer wieder ein Thema wie auch verschiedene Witterungen.

Bei mir ist der Name Programm, Temperaturen sind mir egal, aber es ich mag es, im trockenen zu laufen. Richtig schön finde ich es, in die Nacht zu laufen. Es ist toll, wenn sich die Dunkelheit über das Land legt, in den kleinen Dörfern entlang der Strecke die Lampen leuchten, Zwickau als ganze Stadt in den Himmel strahlt und es immer ruhiger wird. Nie kann ich besser abschalten und den Lauf genießen.

Leider hatte ich dieses Mal  eine Lampe vergessen, so musste ich die letzten Kilometer durch das Nachbardorf rennen und nicht wie sonst durch den Wald.

Dienstag

Am Dienstag hatte ich Familiendienst, nachdem meine Frau am Montag beim Handchirurgen mit unserem Pubertier Stunden warten musste. Es stand die Abschlussuntersuchung von Ihrem Skiunfall an und es ist alles wieder gut. Ich hatte den Kieferchirurgen, da auch hier noch einmal das Ergebnis der Weisheitszahn-OP noch einmal untersucht wurde. Auch im Mund war alles bestens und ab sofort darf sie wieder Sport treiben. Das nutzten wir am Abend sofort mit zwei Stunden Volleyball aus.

Eine noch größere Herausforderung musste gemeistert werden. Für unseren Sommerurlaub benötige ich eine neue Fahrerlaubnis, da der DDR-Lappen wohl nicht mehr überall anerkannt wird.

Also habe ich mich belesen und bin in die übernächste Stadt auf das Landratsamt gefahren. Die äußerst nette Frau meinte nach längerer Wartezeit, dass sie mir nicht helfen kann, ich muss zur Fahrerlaubnisbehörde nach Glauchau. Insgesamt waren dafür 75 km notwendig. Da waren auch nur 12 Leute vor mir. In drei Wochen bekomme ich dann meinen neuen Führerschein und bin endgültig Bundesbürger, Europäer und international anerkannt. Die Prüfung zum guten Europäer habe ich mit sinnlosen Warten bravourös bestanden.


 

Mittwoch Düsseldorf

Am Donnerstag früh habe ich einen Kundentermin bei einem bedeutenden Tansporterhersteller in Düsseldorf. Um da pünktlich zu sein, hatte ich mich entschlossen, schon am Mittwoch anzureisen. Geplant war die Abfahrt in Oelsnitz gegen 14 Uhr, mit rund 6 Stunden Fahrzeit wäre ich am Abend in Düsseldorf angekommen.

Bei uns im Gebirge schneite es aber relativ stark und mein fürsorglicher Chef meinte, dass ich schon Vormittag starten solle. Nach 20 Kilometern kam die Sonne raus.... eine perfekte Fahrt ohne Stau sorgte dafür, dass ich 15 Uhr in Düsseldorf ankam. Schon unterwegs überlegte ich mir, dass ich die Chance nutze, einen für mich langen ebenen Lauf zu absolvieren. Also bin ich nach einer kurzen Pause Rhein abwärts gestartet. Ich war erstaunt, wie schnell die Stadt hinter mir lag und ich in der Natur unterwegs war. Nur der Flugzeuglärm des nahen Düsseldorfer Flughafens trübte die Lauffreude etwas. Es lief sich auf dem durchweg bitumierten Weg sehr schön, zumal auch nur wenige unterwegs waren.

So passierte ich die Ruine Kaiserpfalz Kaiserswerth und lief weiter bis nach Wittlaer. Am Ortseingang drehte ich dann um, stärkte mich mit einem Riegel und lief die Strecke wieder zurück. Es erstaunte mich, wie kurz der Rückweg war.  Als ich in Düsseldorf wieder ankam, war der Akku von meinem Handy leer, leider hat es nicht die komplette Route aufgezeichnet, wesentlich mehr störte mich aber, dass ich mein Hotel suchen musste. Aber auch das habe ich schließlich gefunden.

Sicherlich gefällt mir das Laufen am Wasser deshalb so sehr, weil ich zu Hause kaum Möglichkeiten habe, an einem größeren Fluss entlangzurennen.




Freitag Grünbach

Freitags gehe ich ja sehr gerne Inlineskater fahren. Diese Woche wollte ich das gleich nach der Arbeit erledigen, also musste eine Strecke im Vogtland her.

Ich befragte dazu Google nach Inlineskaterstrecken im Vogtland und ich bekam unter anderem folgendes Ergebnis:




Das wollte ich ausprobieren und fuhr nach der Arbeit gleich dahin. Als ich ankam, war ich etwas irritiert, es war ein besserer Feldweg.

Also zog ich meine Turnschuhe an, und die Strecke abzulaufen. Siehe da, zwischen Kilometer 4,5 und 6 war die bitumierte Strecke. Der Anfang ist über einen winzigen Trampelpfad zu erreichen, der Weg endet als Sackgasse im Wald. Ich werde wohl den Bürgermeister anschreiben und ihn um Korrektur bitten. 

Aber es kamen 8 runtastische Kilometer zusammen.





















Samstag


Sportliches Highlight war zweifelsohne der Besuch im Fitnessstudio. Wie immer habe ich neben zahlreichen Kraftübungen viel Zeit mit dem Dehnen verbracht. Den Tag haben wir dann mit einem Saunabesuch ausklingen lassen.
Einen Überblick über die genauen Übungen werde ich demnächst hier zeigen.

Sonntag


An diesem Sonntag war die Vorstellung der Konfirmanden in unserer Kirchgemeinde. Da ich bei dieser Veranstaltung dabei sein wollte, plante ich meinen langen Wochenendlauf auf Nachmittag ein.Das Wetter war mir wieder sehr wohlgesonnen, so konnte ich für die Vorstellungsseite meiner Heimatrunde noch ein paar Bilder machen. Ich werde die Bilder in den nächsten Tagen mit einpflegen und manche bestimmt auch kommentieren.





























So kamen am Sonntag noch einmal 25 Kilometer dazu.

"Klick mich für Details!"


Monatszusammenfassung


Da ich krankheitsbedingt zwei Wochen nicht laufen konnte, bin ich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden.


Danke fürs lesen, kommentieren und +1 geben! Habt eine schöne Woche und bleibt Gesund!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen