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Dienstag, 31. Oktober 2023

KW43/2023

2023 KW 44

Kalenderwoche 43

Mein Abschluss des Laufjahres fand am vergangenen Sonntag mit dem Glauchauer Herbstlauf statt. Es war ein Fest, da noch einmal zu laufen. Mit diesem Lauf geht meine Laufsaison in die geplante Pause. Regeneration für die Bänder, Gelenke und Muskeln ist damit jetzt auf dem Plan. Das heißt für mich allerdings nicht Müßiggang, andere Sportarten rücken nun in den kommenden Wochen in den Fokus, bevor es im

Montag, 18. September 2023

KW37/2023

2023 KW 37

Kalenderwoche 37

Diese Woche war in allen Bereichen abwechslungsreich. In der neuen Firma arbeite ich mich langsam aber sicher ein, wir waren zu einem Konzert und es gab einen Wettkampf. Allerdings fehlt mir früh noch etwas der Flow. Mehr geht eigentlich nicht...

Montag

Regenerationslauf
Das Krafttraining am Morgen ließ ich wegen des kommenden Wettkampfs ausfallen. Dafür bin ich zeitig auf die Arbeit gefahren. Durch diesen zeitlichen Vorsprung konnte ich meinen Regenerationslauf am Abend auf meiner Lieblingsstrecke am Muldendamm absolvieren. Bilder gibt es wie von fast allen Aktivitäten dieser Woche keine.
Sonstiges
  • Alles Geplante funktionierte gut.
  • Im Job sind umsetzbare

Donnerstag, 4. Mai 2023

Oberelbemarathon 2023

Oberelbemarathon 2023 Oberelbemarathon, Schoenwettersportler, Elbsandsteingebirge; Bastei Es war ein schöner Lauf bei optimalen Bedingungen. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, wenn ich es auch gerne etwas schneller absolviert hätte.

Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren war ich eher am Start, es war so kalt, dass ich noch überlegte, mit zwei Pullover zu starten. Glücklicherweise entschied ich mich dagegen. Durch den Bahnverkehr im oberen Elbtal ist die Startzeit etwas "unrund", aber super pünktlich.

09:20 Uhr startete mit einem Böllerschuss der Lauf. Es war schön, auf dem Elberadweg zu laufen, das Wasser begleitete uns vom Start bis zum Ziel fast durchgehend. Nur in Pirna geht es durch die Innenstadt. Da gibt es etwas mehr Publikum, aber auch sehr viele immer wieder abbiegende Straßen mit Kopfsteinpflaster und auch paar Höhenmeter.

Montag, 25. April 2022

Ober Elbe Marathon

Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause bei dem Oberelbe Marathon mit Start in Königstein und Ziel in Dresden ging es am 24. April endlich wieder los. Waren vor der Pandemie 4000 bis 5000 Teilnehmer normal, so waren diesmal nur knapp 3000 Aktive auf verschiedenen Distanzen dabei. Der Stimmung und guten Laune tat dies keinen Abbruch.

 Aus dem Training heraus startete ich den langen Lauf zum Sonntag, beim Ober-Elbe-Marathon. Einzig und allein mein Tempolauf in der Woche verlegte ich um einen Tag und kürzte ihn ein.

So ging es am frühen Morgen mit dem Auto nach Radebeul, von da aus dann mit dem Zug nach Königstein. Da hatte ich noch Zeit, um mein Gepäck abzugeben, welches im Ziel dann für uns bereitliegt. Dirk und Nicole traf ich noch kurz und dann fiel

Sonntag, 30. Mai 2021

2021 KW 21

2021 KW 21

Gerne nehme ich Euch mit auf meine vergangene abwechslungsreiche Woche. Nachfolgend findet Ihr Details und Bilder zu durchgeführten Läufen, Fahrradtouren und was mir sonst noch die Woche über passierte. Ebenso dokumentiere ich hier mein Essverhalten. Viel Spaß beim Lesen und Bilder anschauen.

Für Fragen zum Trainingsaufbau, zur Ernährung und zu meinen Motiven sowie dem Leben mit Krebs stehe ich gerne zur Verfügung. Am einfachsten geht dies über mein Instagramaccount. Ich freue mich, wenn Ihr mir folgt.

Kalenderwoche 21

Montag

Lockere Radfahrt, Alternativtraining, Regeneration, Schoenwettersportler

Eigentlich hatte ich nur wenig Lust für eine Fahrradfahrt, aber eine regenerative Radeinheit geht immer. Richtig interessant wurde es dann

Sonntag, 4. Oktober 2020

2020 KW 40

2020 KW 40

Gerne nehme ich Euch mit auf meine vergangene abwechslungsreiche Woche. Nachfolgend findet Ihr Details und Bilder zu durchgeführten Läufen, Fahrradtouren, Schwimmeinheiten und was mir sonst noch die Woche über passierte. Ebenso dokumentiere ich hier mein Essverhalten. Viel Spaß beim Lesen und Bilder anschauen.

Für Fragen zum Trainingsaufbau, zur Ernährung und zu meinen Motiven sowie dem Leben mit Krebs stehe ich gerne zur Verfügung. Am einfachsten geht dies über mein Instagramaccount. Ich freue mich, wenn Ihr mir da folgt.

Montag

Regenerationsrunde um Haus

Einen schönen Lauf in die Ruhe und Dunkelheit der Nacht gönnte ich mir. Da es zu Beginn noch hell war, nahm ich keine Lampe mit. Auf den nicht bitumierten Abschnitten

Mittwoch, 1. Juli 2020

2020 KW 26

KW 26 2020

Montag

Wenn ich unser #Pubertier zur Bandprobe fahre, ist für mich die beste Laufmöglichkeit der Muldeweg in Zwickau. So war ich heute wieder in der schönsten Stadt der Welt unterwegs. Es war als Regenerationslauf angedacht und führte ihn auch bewußt im GA1 Pulsbereich durch. Da es keine Höhenmeter gibt, ist es für mich relativ einfach, in dem angestrebten Pulsbereich zu laufen.

Müll fand ich heute fast keinen. Kurz bevor ich am Auto ankam, konnte ich mit der Pfandflasche wieder Einnahmen generieren. Als ich mit der Flasche durch Zwickau lief, bekam ich mehrer fragende Blicke von anderen Pasanten.

Dienstag

Für Samstag hoffe ich auf ähnliche Wetterbedingungen wie ich sie bei meinem letzten Lauf vor dem Sachsentrail erlebte. Es war noch einmal eine schöne Runde, die ich etwas schneller lief.
Die Vorbereitungen sind alle abgeschlossen, ich freue mich sehr auf einen schönen Lauf über 71 Kilometer durch das Erzgebirge.
Eine kleine Trainingseinheit habe ich noch im Schwimmbad absolviert. Ich freue mich, das meine Schulter immer besser funktioniert. Um diese nicht zu überlasten, hörte ich vernünftiger Weise nach 600 Metern auf und dehnte mich lieber.

Mittwoch

Im König-Albert-Bad entspannte ich nahezu königlich. In den zahlreichen Sohlebecken schaffte ich es zu schweben. In dem Becken, in welchem eine Multimediashow gezeigt wurde, bin ich sogar beim auf der Wasserfläche treiben eingeschlafen. Das hat mir richtig gut gefallen und getan.

Donnerstag/Freitag

Entspannung pur ohne irgendwelche Aktivitäten war angesagt. Einziges Highlight war die Anreise nach Rabenstein.

Samstag

Gegen 6 Uhr klingelte mein Wecker und nach der morgendlichen Hygene frühstückte ich meinen mitgebrachten Haferschleim. Nachdem ich meine Laufsachen angezogen hatte, genehmigte ich mir in dem Hotel des Sportpark Rabenberg noch einen leckeren Kaffee, gab mein Dropbag ab und war kurz vor 8 Uhr bei herrlichem, etwas zu warmen Laufwetter am Start.

Alles lief wunderbar entspannt ab und nach zwei Geburtstagsliedern ging es auch schon los. Die erste Runde ging richtig gut, auf Details verzichte ich hier, nach etwas über 40 Kilometern kkommt nun mein Laufbericht:

Wandernd war ich auf dem Rundkurs des Sachsentrails unterwegs und fragte mich, ob ich ein positives oder negatives Resümee ziehe. Als Erstes dachte ich spontan, dass ich versagte. Ich schaffte es im Gegensatz zu meinen vorherigen Läufen nicht, durchzulaufen.

Je länger ich darüber nachdachte, desto mehr änderte ich meine Meinung. So kam ich mit einem Lächeln den letzten Anstieg zum Zieleinlauf hinauf und freue mich über den Lauf.

Was hat meine Meinung geändert?

Es ist mein erster Ultratraillauf mit über 70 Kilometern und den vielen Höhenmetern. Daher erreichte ich auf jeden Fall meine persönliche Bestzeit. Ich hatte so viele positive Erlebnisse, dass ich den Lauf auf jeden Fall wieder durchführen möchte.

Gerne hätte ich eine bessere Zeit erreicht, folgendes werde ich ändern, verbessern beziehungsweise verhinderte eine bessere Zeit:

Die langen technisch anspruchsvollen und steilen Bergabpassagen bin ich überhaupt nicht gewöhnt und habe diese auch unterschätzt. Da ist auf jeden Fall Training notwendig. Speziell in der zweiten Hälfte verkrampften meine Oberschenkel stark. So waren selbst kleine Bergabstellen mehr als schmerzhaft.

Eine weitere Herausforderung war eine komplett neue schmerzhafte Erfahrung. Bei jedem Schritt, der über die normale Belastung hinausging, prellte mein linker Knöchel auf den Schuh. Das hatte ich zuvor noch nie, hatte auch komplett bewährte Ausrüstung. Mehrfache Änderung am Schuh zubinden brachte keine Verbesserung.

Etwas ärgerlich war ein Fehler, der sicher auch auf meine Unerfahrenheit zusammenhängt. Für die zweite Runde hatte ich ein Drop-Back gepackt, darunter andere Socken und Schuhe sowie die Ernährung für die zweite Runde. Durch mangelhafte Kommunikation (von wem auch immer) stand mein Behältnis nicht zur Halbzeit bereit. Damit hatte ich das Problem mit den Schuhen auch auf der zweiten Runde. Zusätzlich kam die fehlende Ernährung dazu. Diese konnte ich durch die vielfältigen Angebote nur teilweise ausgleichen. Ich werde beim nächsten Event mich besser erkundigen bzw. sicher gehen.

Ein nächstes Mal ob als Wettkampf oder wieder als gewohnten Einzellauf wird es auf jeden Fall geben.

Schoenwettersportler, Sportpark Rabenberg
Schoenwettersportler im Starterfeld
Schoenwettersportler, Vorfreude, Ultramarathon, Coronastart,

Ultratrailrunner unterwegs
Schoenwettersportler auf feuchten tiefen Trails
Natur am Wegesrand

Pilz am Wegesrand
Schoenwettersportler, Ultramarathon, Sonnenschein
Walter-Keiderling-Klettersteig

Schoenwettersportler, Trail, Ultramarathon
Schoenwettersportler, Medaille, Ultramarathon gefinisht

Zusammenfassung KW 26

Auf der Übersicht der KW 26 ist erkennbar, welche sportlichen Aktivitäten ich in der Vorwoche durchführte. Verschiedene Details sind beim Positionieren der Maus auf dem jeweiligen Symbol sichtbar. Durch Klicken werden die Details bei runalyze angezeigt. Alle Aktivitäten des Monats sind hier gespeichert. Die Strava Anhänger können mir gerne auf Strava folgen.

Ernährung

Die Kohlenhydratreduzierung und das anschließende Cardio Loading hat ausgesprochen gut funktioniert. Ich werde die kohlenhydratreduzierte Lebensweise auf jeden Fall fortsetzen. Meine Blutwerte sind incl. des Eisengehaltes in einem akzeptablen Bereich, durch meine Krebserkrankung habe ich den Luxus der ständigen Kontrolle.

 Ernährung, Schoenwettersportler

Ausblick

In der untenstehenden Grafik sind meine Sportpläne für die kommende Woche dargestellt. Beim Sachsentrail meldete ich mich im für die Ultradistanz an. Derzeit befinde ich mich in der Regeneration. Es fallen die langen Läufe weg. Den Umfang reduziere ich auch. Dafür erhöhe ich den Umfang auf dem Rad etwas. Insgesamt freue ich mich auf die geplanten Einheiten und den Sachsentrail.




Danke fürs lesen, kommentieren, teilen und ich freue mich immer über Feedback oder Rückfragen!

Freitag, 26. Juni 2020

Tag 363 (27.06.2020)

Statistik 26.06.2020 Übermorgen ist es genau ein Jahr her, das ich den Satz hörte:

„Es tut mir leid, ihnen mitteilen zu müssen, dass sie Krebs haben “


Es ist mir FAST egal wie morgen der Lauf ausgeht und ob ich ihn in welcher Zeit auch immer beende. Ich bin Gott und vielen anderen Menschen dankbar, dass ich zu großen Teilen körperlich wieder hergestellt bin. Die körperliche Heilung verdanke ich in erster Linie natürlich den Ärzten und unserem Gesundheitssystem, die viel Wissen, Medikamente, Heilbehandlungen in mich einbrachten.

Besonders Danke ich meiner Familie, die mir soviel Kraft gab. Danke Jani und Anny-Lynn für Eure Energie, den Mut sowie Geduld, Nachsicht, Toleranz und alles andere. Ich liebe Euch. Danke große Schwester für Deine Nachsicht, ich weiß, ich melde mich VIEL zu wenig.

Danke an alle Freunde, die mich immer wieder besuchten und mir Zuversicht gegeben haben. Last but not least danke an alle Kollegen, Sportkameraden, Bekannte für Nachfragen, Wünsche und alles, was ich nicht in Worte fassen kann. Ich freue mich, Euch zu kennen und mit Euch mein Leben zu teilen und zu genießen.

Ich wünsche mir von mir noch, dass ich mein lustiges Gemüt wieder zurückbekomme, dass meine Mädels sich wieder freuen, mit mir Zeit zu verbringen. Aber das schaffe ich auch noch. Genauso wie morgen den Ultramarathon.


Montag, 18. Mai 2020

2020 KW 20

KW21

Montag

Nachdem ich am Sonntagabend mit einem Fußbad und einer Massage der Beine mit meinem EMS Gerät in meine Taperingwoche startete, setzte ich heute meine aktive Regeneration fort.
Beim morgendlichen Dehnen knackte und zog es an allen möglichen Körperstellen. Dabei merkte ich, wie die Sehnen und Muskeln sich entspannen. Am Nachmittag rollte ich dann mit meiner Blackroll, das ist wirklich sehr wohltuend.
Eigentlich wollte ich dann Abend zu einer regenerativen Laufrunde aufbrechen, bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt und Dauerregen

Samstag, 2. Mai 2020

2020 KW 18 und WingsforLife

Montag

Mit einem regenerativen Lauf  ging es in die neue Laufwoche. Ich freue mich, dass ich trotz der Höhenmeter in meinem angestrebten Pulsbereich blieb. 
Angestiegen ist der Puls nur wegen diverser Dreckschweine. Meiner Meinung nach sollte man reichlich Pfand auf Einwegbecher und Zigarettenschachteln erheben. Um den Mist zu entsorgen, bin ich einen Umweg über die nächste Bushaltestelle gelaufen. Ich laufe Teile der Strecke oft, immer

Mittwoch, 1. Januar 2020

Jahresübersicht

Rückblick/Vorschau

Rückblick/Vorschau

Im ersten Halbjahr 2019 trainierte ich planmäßig für weitere Ultramarathons. Der Sachsentrail sowie die Umrundung der Müritz waren fest eingeplant. Weitere Ultramarathons waren geplant. In Vorbereitung darauf lief ich viele lange Läufe auch über die Marathondistanz hinaus. Zur Bestimmung meiner Form und um etwas Wettkampfpraxis zu bekommen, absolvierte ich den Ober-Elbe-Marathon. Alle Trainings- und Wettkampfläufe liefen gut.

Donnerstag, 31. Oktober 2019

Oktober 2019

Übersicht Oktober 2019

Oktober 2019

Gesundheit

Inzwischen liegen alle Chemotherapien und Bestrahlungen hinter mir und ich habe ich diese relativ gut überstanden. Natürlich ist noch nicht alles beim alten, aber ich bin bei der Rückkehr in ein „normales“ Leben.

Verschiedene Folgen der ganzen Behandlungen und Eingriffe habe ich noch und arbeite sehr intensiv an der Abstellung.

Sonntag, 30. September 2018

Regenerationstraining

Regenerationstraining und Wiedereinstieg

Training


Ende August/ Anfang September war ich noch in der Erholungsphase von meinem Wettkampf. Wie ich in diesem Zeitraum trainierte, sowie vieles weiteres wissenswertes zu Regeneration erfahrt ihr in diesem Artikel.

Der einzige Lauf in der Folgewoche nach meinem Ultramarathon war der Firmenlauf Vogtland zugunsten krebskranker Kinder. An diesem Lauf mit 3000 Beteiligten laufe ich seit mehreren Jahren mit, in diesem Jahr war ich auf der fünf km langen Runde 23 Minuten unterwegs. Ich freue mich, wenn ich meine Kollegen motiviere, ein paar Kilometer sich zu bewegen und dazu noch gutes zu tun. In diesem Jahr waren wir eine 10 Personen starke Mannschaft.

Ein sehr schöner Lauf war mein Lauf in die Ruhe und Finsternis der Nacht am 24. September. Es war der Start in die Stirnlampensaison. Irgendwie hoffte ich, dass es noch mit Schneien anfängt, ich fühlte den knirschenden Schnee unter meiner Sohle. Bei diesem Lauf habe ich die 3000 Kilometer 2018 erreicht.

Ansonsten möchte ich zwei weitere Neuigkeiten zu berichten.

Da wir einen Kurzurlaub in Berlin planten, fragte ich auf Facebook, ob es eine Empfehlung für einen guten Laufladen gibt. Aus den vier Vorschlägen wählte ich Lang und Lauf aus. Nach einer kurzen, kompetenten  Beratung und zahlreichen Tests entschied mich für einen Brooks. Ich hatte ihn ihm sofort ein gutes Gefühl. Nach einem guten halben Jahr habe ich also den Schuhausrüster gewechselt, meine Soucony gehe nun nach rund je 1300 km aufs Altenteil.

Eine weitere Änderung gab es in meiner Ausrüstung. Bis jetzt nutzte ich die Samsung Gear fit 2. Aufgrund des Alters hat die Akku-Leistung sehr stark nachgelassen und das GPS setzte immer wieder aus. Ich war nicht mehr zufrieden. Da ich nicht bereit bin, Unsummen in eine Uhr zu investieren, habe ich mich sehr lange umgeschaut und mich schließlich und endlich für die Garmin Fenix 3 HR * entschieden. Ob dies Einfluss auf die Portalwahl hat und ich mich von Runtastic verabschiede, wird die Zukunft zeigen.

Viele Details sehr Ihr, wenn Ihr mit der Maus bei den Laufeinheiten über den jeweiligen Kalendertag fahrt, alle Einzelheiten mit einem Klick auf die Aktivitäten.


Training September
Trainingsmonat September
Aktivität Aktivität Aktivität 09.09. 12.09. 16.09. 17.09. 19.09. 21.09. 23.09. 24.09. 26.09. 28.09. 30.09.


Regeneration


Wikipedia beschreibt relativ nüchtern, dass die Regeneration Prozesse darstellen, die die zur Wiederherstellung eines physiologischen Gleichgewichtszustandes führen. Sie stehen immer in Bezug zu einer vorausgehenden Belastung und haben (wieder-)versorgende Funktion.

Hier möchte ich wiedergeben, in welchen drei Phasen ich nach meinem ersten Ultramarathon regenerierte. Die Studien, die ich gelesen und ausgewertet habe, haben als Ergebnis, dass es keine optimale Regeneration gibt. Die optimale Erholung muss jeder selbst für sich herausfinden.

In einem Punkt stimmen jedoch alle Studien überein, Regeneration ist auf allen Leistungsebenen wichtig.  Im deutsprachigen Raum habe ich die Publikation der Ruhr Universität Bochum als sehr empfehlenswert empfunden. Wer sich tief greifender mit dem Thema auseinandersetzen möchte, sei noch die Publikation des Bundesinstitut für Sportwissenschaften empfohlen.

Nach dem Wettkampf

Nach meinem Wettkampf habe ich nach dem Zieleinlauf  ein ISO-Getränk getrunken, um den Flüssigkeits- und Kohlenhydratverlust auszugleichen. Anschließend ging es zu Fuß zurück in unsere Unterkunft, diese kleine Wanderung von etwa zehn Minuten nutzte ich gut als cool-down-Phase. So gewöhnte sich mein Körper an "normale" Belastung. Emotional und körperlich war ich noch komplett aufgewühlt, so entspannte ich auf dem Rückweg.

Der Rest des Tages


In unserem Basecamp habe ich mich dann wie nach den langen Läufen umgezogen. Anschließend legte ich mich auf den Boden und legte die Beine für circa 30 Minuten hoch. Nach diesem entspannen war die erste aktive Regeneration mit Wechselduschen angesagt, um danach bei einem leckeren Essen Energie zu danken und mit Lauffreunden das erlebte zu verarbeiten.

Die Erschöpfung war natürlich zu spüren, sodass ich relativ zeitig mich hinlegte und glücklicherweise gut schlief.

Der Wiedereinstieg nach dem Wettkampf


Da mein Wettbewerb für mich erfolgreich ablief, war ich komplett angefixt und hätte am liebsten sofort weiter trainiert. Die Vernunft und diverse Erfahrungen anderer Sportler sowie die oben zitierten Studien siegten glücklicherweise. Ich ging für etwa 14 Tage in die aktive Regeneration.

Diese wurden wie eingangs beschrieben von einem Charitylauf für krebskranke Kinder unterbrochen, da zählte allerdings die Teilnahme und nicht die Zeit.

In diesen zwei Wochen fuhr ich mehr Fahrrad und schwamm mehr. Allerdings achtete ich darauf, diese Aktivitäten mit Minimalbelastungen durchzuführen. So blieben alle Muskeln, Sehnen und Gelenke in Bewegung und mein Körper regenerierte komplett und ich erholte mich so maximal.

Nach Ablauf der 14 Tage stieg ich wieder in mein Lauftraining ein.

Zusammenfassung


Ich habe festgestellt, dass die Regeneration nach dem Training wichtig und sinnvoll ist. Ich bin gespannt, welche Methoden Ihr durchführt und freue mich, wenn Ihr mir mitteilt, wie Ihr regeneriert und was bei Euch am besten funktioniert.

Danke fürs lesen, kommentieren und +1 geben!

Freitag, 31. August 2018

Wir schaffen das!

Mein Ultramarathon


Nachdem ich in meinem letzten Blogbeitrag kurz geschrieben hatte, wie ich zum Laufen kam, habe ich meinen ersten „offiziellen“ Ultramarathon angegangen.

Bevor ich berichte, was ich alles an dem Rennwochenende erlebte, möchte ich mich bei meiner Familie für die Rücksicht im Vorfeld bedanken. Danke Dirk, dass du mich zu diesem Abenteuer angestiftet hattest. Einen ganz besonderen Dank bekommt meine Tochter, die mich auf dieser Runde begleitete, versorgte, unterhielt und motivierte.

Danke an die ganze Laufgruppe auf G+ für die Motivation, egal ob über die vielfältigen sozialen Medien oder bei persönlichen Treffen. Ich bin sehr dankbar, von den vielen alten Hasen zu lernen und motiviert zu werden.

Letzte Trainingswochen /Tapering


Verletzungsfrei bin ich in die letzten Wochen der Vorbereitung gegangen. Durch unseren Urlaub, der 4 Wochen vor dem Ultra lag, konnte ich nicht mehr lange Läufe absolvieren. Dafür erlebte ich unglaublich intensive und trotzdem schöne Einheiten in den Alpen und das Training bei hohen Temperaturen.

Mein letzter langer Vorbereitungslauf über 50 Kilometer, bei dem ich noch einmal alle Vorbereitungszeiten vor einem Rennen, die Nahrung, Kleidung usw. abschließend testete, war eine Woche vor dem Rennen. Allerdings habe ich in den letzten zwei Wochen meine Kilometerumfänge drastisch reduziert.

Der letzte Lauf vor dem Ultra war dann eine entspannte 10 Kilometer-Runde am Mittwoch.

Training August
Mit einem Klick auf das Laufsymbol seht ihr immer die Einzelheiten zu den Läufen.
Training_2018-08-01 Training_2018-08-03 Training_2018-08-05 Training_2018-08-06 Training_2018-08-06 Training_2018-08-08 Training_2018-08-11 Training_2018-08-12 Training_2018-08-13 Training_2018-08-15 Training_2018-08-18 Training_2018-08-20 Training_2018-08-22 Training_2018-08-25

Anfahrt/Gemeinschaftsunterkunft


Zwei Tage vor dem Start habe ich meine Sachen gemäß meiner Packliste alle gepackt. Ich mag es, dies in Ruhe zu tun, zu vergleichen und ein bisschen in Erinnerungen zu schwelgen. Da ich mir sowohl das Frühstück wie meine Wettkampfernährung selber zubereite, packte ich diese Lebensmittel alle mit zusammen. Was ich da mir zubereite, werde ich in einem der nächsten Beiträge zusammenfassen. 

Basislager
Gut vorbereitet sind wir Freitagmittag gestartet und sind von einem Stau in den nächsten gefahren. So haben wir für die 440 km etwa 6 Stunden benötigt. Glücklicherweise war in der Turnhalle, die wir für 10 € pro Person mit zwei Übernachtungen und Frühstück gebucht hatten, noch viel Platz. So konnten wir uns in einer Ecke (VIP-Bereich, da mit Steckdose) einrichten.

Treffen Abends


Mit Mitglieder unserer Laufgruppe haben wir uns am Abend am Hafen von Waren zu einem Abendessen getroffen. Bei leckerem Essen war es angenehm, sich mit gleichgesinnten zu unterhalten und so die immer stärker werdende Nervosität wegzulächeln. Gegen 21 Uhr sind wir in unser Base-Camp zurückgekommen. Die Turnhalle war inzwischen gut gefüllt, aber es herrschte angenehme und angespannte Ruhe, sodass ich schnell einschlief und gut durchschlafen konnte.

Letzte Vorbereitung


Gegen 05.30 Uhr begann der Tag, in der Turnhalle machte sich Unruhe breit. Jeder begann mit den Vorbereitungen für seinen Lauf. Da ich nahezu komplett auf Selbstversorgung setzte, habe ich mir nach dem Frühstück noch meine Gels zubereitet.  Meine Weste mit Trinkblase und den Korb für die Fahrradbegleitung bereitete ich ebenfalls noch vor. Gegen 7.30 Uhr sind wir zum Warener Hafen gelaufen.

Der Lauf


Am Hafen haben wir noch paar Erinnerungsbilder aufgenommen und dann ging es nach ein paar Worten vom Veranstalter (glaube ich) und dem Countdown zählen gemütlich los. Das Wetter war perfekt zum Laufen, wie ich es bei unserem Com-Treffen zu Pfingsten vorhergesagt hatte (18° und bedeckter Himmel). Es war kein Drängeln und kein Schubsen. Die ersten 10 Kilometer sind wir von unserer Lauf-Community zusammen gelaufen, mein Pubertier fuhr mit dem Fahrrad in unserer Geschwindigkeit mit.




















Ab ersten Verpflegungspunkt habe ich unsere Gruppe verlassen, ich mag es nicht, an den Punkten langsamer zu werden und dann wieder anzustarten. Dank meines Supports konnte ich beständig durchlaufen. Sie zählte die Kilometer, reichte mir meine Softflaks* und achtete darauf, dass ich trinke.

So rannte ich mit ihr durch den wunderschönen Nationalpark durch tolle Natur. Wir unterhielten uns viel über Sorgen und Nöte eines pubertierenden Mädchens, ich berichtete aus meiner Kind- und Jugendzeit...., es lief richtig gut.

Damit meine Tochter nicht langsam mitradeln muss, habe ich ihr etwa bei Kilometer 20 vorgeschlagen, vorzufahren und am nächsten Verpflegungspunkt auf mich zu warten. Sie startete und ich war alleine unterwegs. Da die Strecke sehr gut ausgeschildert war, machte ich mir keine Sorgen um ihren Verbleib. Manchmal traf ich andere Läufer, mit denen ich paar Worte wechselte, lieber war ich alleine.

An dem Verpflegungspunkt in Rechlin (km 29,4)  waren sogar paar Zuschauer, die uns anfeuerten, Beifall zollten usw. Das motivierte natürlich. Auch meine Tochter war dort. Sie meinte, dass das Vorausfahren nicht schön ist, da sie an dem Wartepunkt doch ziemlich fror. Also war abgemacht, dass sie ab sofort mit meinem Tempo mitfährt. Dieser Plan hielt ziemlich genau 1 Kilometer.

Da sie für das Mittagessen nichts mit hatte, überlegte sie sich, sich ein Mittagessen in Rechlin zu kaufen und anschließend auf mich aufzuschließen. Es ging wie gewohnt alleine durch die Natur oder kleineren Straßen weiter. Kurz vor Röbel und in der Stadt selber hat man dann mal die Müritz gesehen, ich hoffte im Vorfeld, dass es mehr Passagen entlang des Wassers gibt und hatte deswegen (unnützer Weise) Mückengel mitgenommen.

Nach einer Stunde fing ich mir doch an, Sorgen um meine Tochter zu machen und es ich fragte, was los sei. Die Nachrichten bei WhatsApp klangen allerdings nicht sehr beunruhigend. Eingeholt hat sie mich schließlich in Röbel, etwa bei Streckenkilometer 50.

Sie berichtete mir, dass der Korb mit allen Utensilien sich vom Gepäckträger löste und sich im Hinterrad verklemmte. Dadurch stürzte sie.... Nachdem der Schmerz überwunden war, schaffte sie es nicht, den Korb wieder zu montieren, also wartete sie, bis sich ihr jemand annahm und ihr half. Danke an den Unbekannten!!!

In Röbel gab es einen heftigen Regenschauer, den wollte ich nutzen, um die Powerbank an mein Handy zu stecken. Allerdings ging ein Tropfen des Schauers direkt in den USB-Anschluss und das Teil gab keinen Mucks mehr von sich.

Da ich meinen Lauf für die daheim geblieben bei LocaToWeb live trackte, war es relativ sicher, dass dies nicht bis zum Ende funktionierte. Wichtiger war zu diesem Zeitpunkt, dass es mir noch gut ging und dadurch habe ich mich nicht runterziehen lassen.

Vereint ging es nun weiter zu dem einzigen kleinen Ärgernis,  zum gleichen Zeitpunkt fand noch ein anderer Laufwettbewerb statt. Ich fand es mehr als ärgerlich und gefährlich, wie die Begleitfahrzeuge und die Autos der Crews teilweise rücksichtslos durch die Gegend fuhren. Das war nur eine kurze Passage, da mussten alle von uns durch und es ärgerte mich nur kurz. Mit Studentenfutter habe ich diese unschöne Begegnung weggegessen, es lief sich dann gut weiter.

An dem letzten großen Verpflegungspunkt in Klink legte ich eine kurze Rast ein und stärkte mich mit einem Becher Cola und dunkler Schokolade. Hier bemerkte ich wie unterwegs mehrfach, wie nett und hilfsbereit alle Helferinnen und Helfer waren. Notwendig war die Rast sicherlich nicht, half mir physisch ungemein. Ab diesem Punkt haben wir dann uns musikalische Unterstützung aus der Musikrolle gehabt, sorry, falls wir jemanden genervt haben, uns hat die Party auf die letzten 10-12 Kilometer unheimlich geholfen und Spaß gemacht.

Ungefähr bei Kilometer 68 bekam ich einen Krampf in der linken Schulter, sodass ich scheinbar unmöglich weiter rennen konnte. Es war dehnen, strecken und rollen angesagt. Meine Motivatorin meinte, dass es jetzt egal ist, ob ich laufe oder renne, also soll ich gefälligst rennen und die letzten 7 Kilometer laufen wir auf einer Popsbacke ab. Ich hörte auf Sie und setzte die Ansage um.

Nach 7:46:04 Stunden erreichte ich das Ziel in Waren, ich war schwer begeistert und von Emotionen überwältigt. Ich bin Stolz auf die Leistung meiner Tochter und natürlich auf mich.

















Ausblick


Ich hatte unheimlich viel Spaß auf dieser 75 Kilometer-Runde und hoffe, dass man dies beim lesen erahnen kann. Durch meine akribische Vorbereitung und bestimmt durch etwas Glück kam es nie zu einem Punkt, wo ich zweifelte oder es bereute zu starten. Ich schaffte es fast durchgehend, positive und motivierende Gedanken zu haben und möchte dies bestimmt noch mal erleben. Ich werde weiterhin kaum Wettkämpfe laufen, eins zwei Ausnahmen werde ich mir sicherlich gestatten.

Danke nochmal an alle, die mich unterstützt haben.


Danke fürs lesen, kommentieren und +1 geben

Montag, 30. Oktober 2017

Oktober 2017

Training im Oktober

Seit Mitte September trainiere ich nun nach meinem Trainingsplan etwa 4 Mal wöchentlich. Dabei steigert sich  das Wochenpensum immer um etwa 6 Prozent. Aller drei Wochen wird dann eine Regenerationsphase eingelegt. Aufgrund der moderaten Steigerung dazu kommender Entlastung  gelingt dies bis jetzt schmerz- und verletzungsfrei. Alle meine Laufaktivitäten sind in der nachfolgenden Grafik mit einem Klick auf das Lauf- bzw. das Laufbandsymbol detailliert einsehbar.

Laufdetails Lauf 01.10.2017 Laufband 02.10.2017 Laufband 04.10.2017 Laufen 06.10.2017 Laufen 08.10.2017 Laufen 09.10.2017 Laufband 11.10.2017 Laufen 13.10.2017 Laufen 15.10.2017 Laufen 16.10.2017 Laufband 18.10.2017 Laufen 20.10.2017 Laufen 23.10.2017 Laufen 25.10.2017 Laufen 27.10.2017 Laufen 29.10.2017


Eine echte Abwechslung war der Lauf am 16. Oktober, da umrundetet ich den Baldeneysee in Essen.  Sowohl die flache Streckenführung wie das Laufen am Wasser entlang war besonders schön. Danke für den Tipp. Gerne nehme ich weiter Laufstreckenempfehlungen im Großraum Düsseldorf/Stuttgart/München an.

Etwas ärgert mich der leere Donnerstag. Aufgrund der Arbeit ist es nicht möglich, öfter schwimmen zu gehen. Da muss ich versuchen, noch etwas mehr Konstanz zu erreichen. Das Fahrradfahren ist auch in diesem Monat zu kurz gekommen, hoffentlich hat der November noch ein paar schöne Tage.

Trinken aus Laufrucksack

Aufgrund diverser Empfehlungen habe ich jetzt bei meinen langen Läufen (mehr als ein Halbmarathon)  etwas zu trinken mit. Das Rezept kommt von bevegt.de, darüber hinaus wurde es etwas angepasst.

Dazu wird in 1,0 l Wasser ca. 30 g Maltodextrin 12, eine Prise Salz sowie etwas Sirup für den Geschmack gemixt.. Da ich in der Vergangenheit immer mal Magenprobleme hatte, wurde die Maltodextrinmenge entgegen dem Ursprungsrezept reduziert. Mit diesen 30 Gramm gibt es bei mir keinerlei Probleme.

Da mein Trinkrucksack locker unter die Laufjacke passt, kühlt das Trinken nicht aus. In den kommenden Wintermonaten wird noch eine isolierende Tüte um die Trinkblase und den Schlauch gepackt. Hat jemand Erfahrungen mit diesem Modell

Vermutlich wird das Getränk dann warm mit in den Lauf mitgenommen.

Bei dem ersten Vorbereitungslauf zum Glauchauer Herbstlauf gewann ich einen Freistart für dieses feine Laufevent. 

Ich wollte die maximal mögliche Streckenlänge laufen, also nutzte ich diese Anmeldung für den Halbmarathon. Die Distanz sollte gar kein Problem sein, ebenso die angesetzte Geschwindigkeit.


In der Woche zuvor schonte ich mich bei der Laufintensität, auch bei der Distanz nahm ich paar Kilometer raus. Am Freitag vor meinem ersten Wettkampf gönnte ich mir noch eine Massage.

Leider wurde aus dem gesamten Event nichts. Die fleißigen und mit viel Herzblut agierenden Organisatoren und Helfer mussten den Lauf aufgrund des Sturmes "Herwart" kurzfristig absagen.

So wurde wieder nichts aus meiner Wettkampfpremiere.

Danke fürs lesen, kommentieren, teilen und +1 geben. Ebenso freue ich mich auf Eure Vorschläge zu den Laufstrecken sowie den Trinksystemen.


Sonntag, 11. September 2016

11.09.2016 Wettkampf oder auch immer zwischendrin

Nachdem ich gestern die Einladung bekommen habe, bei dem Parklauf in Waldenburg mit zulaufen, stand heute zeitiges aufstehen an. Nach einem einsamen sonntäglichen Frühstück ging es 8 Uhr Richtung Waldenburg los.

Der Park liegt direkt an der Mulde, die Wege sind eingerahmt von sehr alten Bäumen und haben Alleencharakter. Die Anmeldung war total unbürokratisch und sehr schnell erledigt. Bevor der 7 Kilometer-Lauf startete, waren erst Vorschulkinder mit einer 300 Meter Runde dran und anschließend die Schulkinder Klasse 1 -3 ebenso mit 300 Metern. Beide Läufe haben übrigens Mädchen gewonnen.

Punkt 10.15 Uhr wurde unser Lauf mit einem Countdown von 10 bis 1 runter gezählt und dann mit einer historischen Startklappe gestartet. Es ging durch die schöne Parkanlage vorbei an Teichen auf schönen Wegen. Die Querungen der öffentlichen Straßen wurde durch die Feuerwehr abgesichert. Nach zwei Kilometern ging es dann etwa bergauf, ich überholte einen Mann, bei dem die Herzfrequenz durch lautes Piepen der Mitwelt mitgeteilt wurde. Dies mitten im Wald.. wer braucht sowas?

Glücklicherweise hat mich Dirk gut gezogen und mitgenommen, aber auch an mir hing ein Läufer. Nachdem die kleine Steigung überwunden war, ging es naturgemäß wieder Richtung Muldental. Der Läufer hinter mir knickte um... ein lautes "Sch...." war die Folge. Er konnte zum Glück weiterlaufen, er hing dann bis zum Zieleinlauf an mir.

Es war im Ziel für reichlich Erfrischung gesorgt, so standen Wasser und Säfte zur Verfügung. Das war bei den Temperaturen auch notwendig und wohltuend. Herausragend waren die sehr leckeren Kuchen (siehe Bilder). Bilder und offiziellen Zeiten werde ich mit Sicherheit noch bekommen.

Update: 16. Platz und 34:10 Minuten

Nach dem Mittagessen und einer kurzen Pause haben wir dann UNSERE Hausaufgabe in Englisch vorangetrieben, die Präsentation sieht jetzt richtig gut aus.

Zum Tagesausklang waren wir noch eine schöne Runde im Freibad schwimmen.




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